Rentenversicherung

Die private Altersvorsorge muss nicht immer ausschliesslich eine private Rentenversicherung bedeuten. Wer eine lukrative Kapitallebensversicherung findet, der sorgt nicht nur hinsichtlich seines vorzeitigen, unvorhergesehenen Ablebens vor, sondern erhält mit dem Auslaufen der Rentenversicherung ebenfalls eine identische Leistung wie die einmalige Kapitalabfindung einer privaten Rentenversicherung.

Wer sich in der heutigen Zeit nicht rechtzeitig um eine private Altersvorsorge bemüht, kann später mit Erreichen des Rentenalters seinen derzeitigen Lebensstandard nicht mehr aufrechterhalten. Von der staatlichen Rente lässt sich kaum die Miete zahlen, geschweige denn Heizkosten oder gar Lebensmittel, damit lebt man am Existenzminimum. Zudem sind die staatlich geförderten Renten wie die Riester-Rente oder Rürup-Rente ebenso einen Blick wert. Je mehr Vorsorge sie treffen, desto besser.

Die häufigste und bekannteste Form der Altervorsorge ist die der privaten Rentenversicherung. Natürlich sollte man sich nicht für das erstbeste Versicherungsunternehmen entscheiden, sondern abwägen, welche Form oder Police für die individuellen Bedürfnisse am günstigsten erscheint. Die Zusatzbausteine wie die der Fortzahlung der Beiträge durch das Versicherungsunternehmen bei möglicher Berufsunfähigkeit sollten genau unter die Lupe genommen werden. Bei der Geldanlage wird meistens auf festverzinsliche Wertpapiere zurückgegriffen, bei der fondsgebundenen Rentenversicherung wird dagegen in Aktien investiert. Hier stehen grössere Chancen auch grösseren Risiken gegenüber.

Private Krankenkasse Privat-Krankenversicherung

Bei einem sicheren Arbeitsplatz ist eine dynamische Anpassung des Versicherungsvertrages sehr sinnvoll. Hierbei wird mit dem Versicherer vereinbart, dass die jährlichen Beiträge und damit auch die Endauszahlung steigt, um die stetige Inflation aufzufangen.

Kapitalanlage

Die gesetzliche Rentenversicherung beruht bekanntlich auf dem Umlageverfahren. Da die Alterspyramide nicht mehr funktioniert, steckt die GRV im Dilemma. Die Versicherten gehen immer früher in Rente (Daher auch das Streben nach der Rente mit 67 Jahren) und die höhere Lebenserwartung führt zu längeren Rentenbezugszeiten. Immer mehr Rentnern stehen immer weniger Beitragzahlern gegenüber, da auch die Geburtenzahlen seit Jahren sinken.

In der gesetzlichen Rentenversicherung sind alle Personen pflichtversichert, die eine Tätigkeit gegen Entgelt ausüben. Das sind auch alle Personen, die in der Ausbildung stehen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Höhe das Entgelt gezahlt wird. Selbstständige und Beamte entgehen dieser Zwangsversicherung, sie haben die Möglichkeit freiwillig in die gesetzliche Rente einzuzahlen. Dabei sind bestimmte Mindestbeträge festgelegt.